Zum Inhalt springen
W D
EU AI Act: Nicht Hochrisiko Q4

Employee-Relations-Case Agent

Arbeitsrechtliche Fälle strukturiert dokumentieren, Fristen sichern, Eskalationspfade einhalten.

Steuert arbeitsrechtliche Fälle: Abmahnungen, Beschwerden und Kündigungen - fristgerecht, anhörungskonform und revisionssicher.

Prozess analysieren lassen
Airbus Volkswagen Shell Renault Evonik Vattenfall Philips KPMG

Falltyp-Klassifikation per HR, Fristen-Regel, Eskalations-Routing

Der Agent automatisiert Falldokumentation bis zum Human-in-the-Loop-Schritt: HR-Business-Partner klassifiziert den Falltyp, danach lädt der Agent die passende Checkliste deterministisch, berechnet Fristen regelbasiert nach Arbeitsvertrag und BetrVG Paragraph 102 und routet Eskalationen schweregrad-basiert an Rechtsabteilung oder HR-Leitung.

Ergebnis: Rund 60 Prozent aller Kündigungsschutzverfahren enden mit Vergleich, 30 bis 40 Prozent scheitern an Anhörungsmängeln nach Paragraph 102 BetrVG - lückenlose Frist- und Beteiligungsdokumentation ist der entscheidende Hebel.

60% Regelwerk
0% KI-Agent
40% Mensch

Der Kern dahinter ist die revisionssichere Kette zwischen Sachverhalt, Betriebsrat und Entscheidung:

Der Kündigungsgrund stimmte, die Akte kippte den Fall

Die meisten Unternehmen verlieren arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen nicht am Sachverhalt. Sie verlieren sie an der Akte.

Rund 60 Prozent aller Kündigungsschutzverfahren vor deutschen Arbeitsgerichten enden mit einem Vergleich. In der Mehrheit dieser Fälle zahlt der Arbeitgeber eine Abfindung - nicht weil die Kündigung materiell unbegründet war, sondern weil die Dokumentation Lücken aufweist, die das Risiko einer Niederlage unkalkulierbar machen. Arbeitsrechtskanzleien berichten, dass sie in 30 bis 40 Prozent aller Kündigungsschutzverfahren Fehler bei der Betriebsratsanhörung nach Paragraph 102 BetrVG finden. Fehler, die allein ausreichen, um eine Kündigung unwirksam zu machen - unabhängig davon, ob der Kündigungsgrund berechtigt war.

Das ist kein Ausbildungsproblem. HR-Business-Partner wissen, was Paragraph 102 verlangt. Das Problem ist operativ: Zwischen der ersten Beschwerde und dem Abschluss eines arbeitsrechtlichen Falls liegen Dutzende verfahrensrechtlicher Schritte, jeder mit eigener Frist, eigenen Beteiligten, eigener Dokumentationspflicht. In einer Excel-Tabelle oder einem Ticket-System gehen diese Schritte unter - nicht sofort, aber zuverlässig.

Vier Falltypen, ein strukturelles Problem

Dieser Agent folgt dem Decision Layer-Prinzip: jede Entscheidung ist entweder regelbasiert, KI-assistiert oder explizit einem Menschen zugeordnet.

Arbeitsrechtliche Fälle im Unternehmen folgen unterschiedlichen Logiken, aber alle scheitern am gleichen Punkt: fehlende Prozesssteuerung bei hoher Verfahrenskomplexität.

Abmahnung. Vor einer verhaltensbedingten Kündigung steht in der Regel mindestens eine Abmahnung. Die Abmahnung muss den Sachverhalt konkret benennen, das verletzte Pflichtfeld bezeichnen und die Konsequenz bei Wiederholung androhen. Fehlt eines der drei Elemente, ist die Abmahnung als Vorstufe zur Kündigung wertlos. Zwischen Abmahnung und Kündigung muss eine angemessene Frist liegen, in der der Arbeitnehmer sein Verhalten ändern konnte. Wie lang “angemessen” ist, hängt vom Einzelfall ab - und muss dokumentiert sein.

Beschwerde und Ermittlung. Eine Beschwerde nach Paragraph 84 BetrVG oder eine Meldung nach dem Hinweisgeberschutzgesetz löst eine Ermittlungspflicht aus. Wer wird befragt? In welcher Reihenfolge? Wer dokumentiert? Welche Fristen gelten? Die Ermittlung muss fair, vertraulich und nachvollziehbar sein. Eine fehlgeleitete Ermittlung schafft mehr Probleme als sie löst - arbeitsrechtlich, aber auch im Betriebsklima.

Betriebliches Eingliederungsmanagement. Nach Paragraph 167 Abs. 2 SGB IX muss der Arbeitgeber ein BEM anbieten, wenn ein Beschäftigter innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen arbeitsunfähig ist. Unterlässt er das BEM vor einer krankheitsbedingten Kündigung, trägt er die Beweislast, dass auch mit BEM das Arbeitsverhältnis nicht hätte erhalten werden können. Diese Beweislast ist in der Praxis kaum zu erfüllen. Die Frist von sechs Wochen muss erkannt, das Angebot dokumentiert und die Reaktion des Beschäftigten festgehalten werden - bei jedem einzelnen Fall, bei jeder Wiederholung.

Kündigung. Der formalrechtlich dichteste Falltyp. Kündigungsfristen nach Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Gesetz. Betriebsratsanhörung mit vollständiger Sachverhaltsschilderung. Einwöchige Stellungnahmefrist des Betriebsrats, die nicht unterlaufen werden darf. Bei Schwerbehinderten Zustimmung des Integrationsamts. Bei betriebsbedingter Kündigung Sozialauswahl mit vier gesetzlichen Kriterien. Drei-Wochen-Frist für die Kündigungsschutzklage als fixe Deadline, die auch die Zustellung steuert. Ein einzelner Formfehler in dieser Kette reicht für die Unwirksamkeit.

Falltyp          Beteiligte              Kritische Fristen
-----------------------------------------------------------------
Abmahnung        HR, FK, MA              Angemessene Frist bis
                                         zur Kündigung
Beschwerde       HR, FK, BR, ggf.        Unverzüglich
                 Compliance
BEM              HR, MA, BR, ggf.        6-Wochen-Auslöser,
                 Integrationsamt         wiederkehrend
Kündigung        HR, FK, BR, RA,         BR-Frist (1 Woche),
                 ggf. Integrationsamt    Kündigungsfrist,
                                         Klagefrist (3 Wochen)

Warum Checklisten nicht reichen

Die naheliegende Antwort auf Verfahrenskomplexität sind Checklisten. Die meisten HR-Abteilungen arbeiten mit ihnen. Und trotzdem passieren die Fehler.

Der Grund: Eine Checkliste ist statisch. Sie bildet den Idealfall ab, nicht die Verzweigungen. Ein Abmahnungsfall, in dem der Mitarbeiter widerspricht, folgt einem anderen Pfad als einer, in dem er nicht reagiert. Ein BEM, bei dem der Beschäftigte zustimmt, unterscheidet sich grundlegend von einem, bei dem er ablehnt - und beide unterscheiden sich von einem, bei dem er nicht antwortet. Jede Verzweigung erzeugt neue Fristen, neue Dokumentationspflichten, neue Beteiligte.

In einem Unternehmen mit 1.500 Mitarbeitenden laufen zu jedem Zeitpunkt zwischen 15 und 40 arbeitsrechtliche Fälle parallel - je nach Branche und Fluktuation. Jeder Fall in einer anderen Phase, mit anderen Fristen, anderen Beteiligten. Die HR-Business-Partner, die diese Fälle steuern, sind gleichzeitig Ansprechpartner für ihre Betreuungsbereiche, führen Mitarbeitergespräche, begleiten Organisationsveränderungen. Die Fallsteuerung läuft nebenher. In Outlook-Aufgaben, in persönlichen Notizen, im Gedächtnis.

Wenn dann eine Betriebsratsanhörung drei Tage vor Fristablauf auffällt, beginnt die Hektik. Und Hektik erzeugt genau die Fehler, die Verfahren kippen lassen: unvollständige Sachverhaltsdarstellung, fehlende Sozialdaten, vorschneller Ausspruch vor Ablauf der Stellungnahmefrist.

Was der Agent verändert

Der Agent ersetzt keine arbeitsrechtliche Expertise. Er ersetzt die manuelle Prozesssteuerung, die in der Praxis versagt.

Falltyp-spezifische Verfahrenssteuerung. Bei Anlage eines Falls wählt der HR-Business-Partner den Typ: Abmahnung, Beschwerde, BEM, Kündigung oder einen kombinierten Fall. Das Regelwerk lädt die zugehörige Verfahrensstruktur mit allen Schritten, Beteiligten und Fristen. Jede Verzweigung - Widerspruch des Mitarbeiters, Ablehnung des BEM-Angebots, Widerspruch des Betriebsrats - ist als Pfad modelliert. Der nächste erforderliche Schritt ist immer sichtbar.

Automatische Fristenberechnung. Die Fristen werden nicht manuell ermittelt. Kündigungsfristen berechnen sich aus Betriebszugehörigkeit und anwendbarem Tarifvertrag. BEM-Auslöser erkennt das System aus den Fehlzeiten. Die Einwochenfrist der Betriebsratsanhörung beginnt mit dokumentiertem Zugang der Anhörungsunterlagen. Jede Frist generiert gestufte Erinnerungen - nicht als einzelne E-Mail, die im Posteingang untergeht, sondern als Eskalation, die bei Nichtreaktion die nächste Verantwortungsebene einbezieht.

Revisionssichere Dokumentation. Jeder Verfahrensschritt wird chronologisch und unveränderbar protokolliert: wer hat was wann dokumentiert, wer hat welche Information wann erhalten, wer hat welche Entscheidung wann getroffen. Nicht als Freitext in einer Akte, sondern als strukturierter Datensatz, der vor dem Arbeitsgericht belastbar ist. Wenn ein Richter fragt, ob der Betriebsrat die vollständigen Sozialdaten erhalten hat - gibt es eine Antwort mit Zeitstempel.

Zugriffskontrolle auf Fallebene. Employee-Relations-Daten sind die sensibelsten Daten in der gesamten HR. Zugriff wird pro Fall gesteuert, nicht pro Rolle. Nur die am konkreten Fall beteiligten Personen sehen die Fallakte. Jeder Zugriff wird protokolliert. Das ist nicht nur DSGVO-Pflicht - es ist die Voraussetzung dafür, dass Mitarbeitende dem Verfahren vertrauen, insbesondere bei Beschwerden.

Wo die Entscheidungen liegen

Der Agent trifft keine arbeitsrechtliche Entscheidung. Keine. Die Frage, ob eine Abmahnung ausgesprochen wird, ob eine Kündigung gerechtfertigt ist, ob ein BEM-Angebot angenommen werden soll - das bleibt beim Menschen. Beim HR-Business-Partner, bei der HR-Leitung, bei der Rechtsabteilung, bei der Geschäftsführung.

Was der Agent steuert: den Verfahrensrahmen. Er stellt sicher, dass kein Schritt vergessen wird, dass keine Frist verstreicht, dass die Dokumentation vollständig ist, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Die Entscheidung selbst liegt dort, wo sie hingehört - beim Menschen, der den Sachverhalt kennt und die Konsequenzen verantwortet.

Wann sich das rechnet

Die Arithmetik hat zwei Seiten. Die sichtbare: weniger Stunden für Fristenüberwachung, weniger Rückfragen an die Rechtsabteilung, schnellere Verfahrensabschlüsse. Bei 25 parallel laufenden Fällen und einer Stunde Koordinationsaufwand pro Fall und Woche sind das über 1.000 Stunden im Jahr.

Die unsichtbare, aber entscheidende: das Verfahren, das nicht verloren geht. Eine Kündigung, die nicht an einer fehlerhaften Betriebsratsanhörung scheitert. Ein BEM, das ordnungsgemäß durchgeführt wurde und die krankheitsbedingte Kündigung absichert. Eine Abfindung, die nicht gezahlt wird, weil die Akte lückenlos ist.

Die durchschnittliche Abfindung bei Kündigungsschutzverfahren liegt bei einem halben bis einem Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr. Bei einer Führungskraft mit 12 Jahren Betriebszugehörigkeit und 8.000 Euro Monatsgehalt sind das 48.000 bis 96.000 Euro - für einen einzigen Fall. Dazu kommen Anwaltskosten, interne Aufwände, Produktivitätsverlust und der Zeitdruck, die Stelle neu zu besetzen.

Ein einziger vermiedener Vergleich refinanziert die gesamte Infrastruktur.

Micro-Decision-Tabelle

Wer entscheidet bei diesem Agent?

10 Entscheidungsschritte, aufgeteilt nach Decider

60%(6/10)
Regelwerk
deterministisch
0%(0/10)
KI-Agent
modellbasiert mit Confidence
40%(4/10)
Mensch
explizit zugewiesen
Mensch
Regelwerk
KI-Agent
Jede Zeile ist eine Entscheidung. Aufklappen zeigt die Entscheidungsakte und ob man anfechten kann.
Fall anlegen Welcher Falltyp liegt vor? Mensch

HR-Business-Partner klassifiziert den Fall

Entscheidungsakte

Entscheider-ID und Rolle
Begründung der Entscheidung
Zeitstempel und Kontext

Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.

Falltyp-spezifische Checkliste laden Welche Schritte sind für diesen Falltyp erforderlich? Regelwerk

Arbeitsrechtliche Checkliste nach Falltyp

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Beteiligte identifizieren Wer muss einbezogen werden? Regelwerk

Regelwerk: HR, Führungskraft, Betriebsrat, Rechtsabteilung nach Falltyp

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Sachverhalt dokumentieren Ist der Sachverhalt vollständig dokumentiert? Mensch

HR-Business-Partner dokumentiert Sachverhalt und Beweise

Entscheidungsakte

Entscheider-ID und Rolle
Begründung der Entscheidung
Zeitstempel und Kontext

Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.

Betriebsrats-Anhörung einleiten Muss der Betriebsrat angehört werden? Regelwerk

BetrVG Paragraph 102: Anhörung vor jeder Kündigung

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Fristen berechnen Welche Fristen gelten? Regelwerk

Automatische Fristenberechnung nach Falltyp und Arbeitsvertrag

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Frist-Erinnerung Wird an bevorstehende Fristen erinnert? Regelwerk

Automatische Erinnerungen mit definiertem Vorlauf

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Rechtsabteilung einbeziehen Muss die Rechtsabteilung konsultiert werden? Regelwerk

Schweregrad-basierte Eskalation: Abmahnung, Kündigung, Klage

Entscheidungsakte

Regel-ID und Versionsnummer
Eingabedaten die zur Anwendung führten
Berechnungsergebnis und angewandte Formel

Anfechtbar: Ja - Regelanwendung prüfbar. Einspruch bei fehlerhafter Datenbasis oder falscher Regelversion.

Maßnahme genehmigen Wird die arbeitsrechtliche Maßnahme freigegeben? Mensch

HR-Leitung und ggf. Geschäftsführung genehmigen

Entscheidungsakte

Entscheider-ID und Rolle
Begründung der Entscheidung
Zeitstempel und Kontext

Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.

Fall abschließen Wird der Fall als abgeschlossen markiert? Mensch

HR-Business-Partner schließt den Fall nach Abwicklung

Entscheidungsakte

Entscheider-ID und Rolle
Begründung der Entscheidung
Zeitstempel und Kontext

Anfechtbar: Ja - über Vorgesetzten, Betriebsrat oder formalen Einspruch.

Entscheidungsakte und Anfechtbarkeit

Jede Entscheidung, die dieser Agent trifft oder vorbereitet, wird in einer vollständigen Entscheidungsakte dokumentiert. Betroffene Mitarbeitende können jede einzelne Entscheidung einsehen, nachvollziehen und anfechten.

Welche Regel in welcher Version wurde angewandt?
Welche Daten lagen der Entscheidung zugrunde?
Wer (Mensch, Regelwerk oder KI) hat entschieden - und warum?
Wie kann die betroffene Person Einspruch einlegen?
So setzt der Decision Layer das architektonisch um →

Passt dieser Agent zu Ihrem Prozess?

Wir analysieren Ihren konkreten HR-Prozess und zeigen, wie dieser Agent in Ihre Systemlandschaft passt. 30 Minuten, keine Vorbereitung nötig.

Prozess analysieren lassen

Governance-Hinweise

EU AI Act: Nicht Hochrisiko
Kein Hochrisiko-System nach EU AI Act - Falldokumentation ohne automatisierte Entscheidung über das Arbeitsverhältnis. Alle arbeitsrechtlichen Entscheidungen liegen beim Menschen. DSGVO: Höchste Sensibilität - Falldaten sind streng vertraulich und zugriffsbeschränkt. Betriebsrat: Anhörungsrecht nach BetrVG Paragraph 102 vor jeder Kündigung, Informationsrecht bei Beschwerden nach Paragraph 85. Empfehlung: Employee-Relations-Cases sind der sensibelste Bereich - hier muss die Governance-Infrastruktur aus Q1 produktionsreif sein.

Bewertung

Agent Readiness 41-48%
Governance-Komplexität 76-83%
Economic Impact 41-48%
Leuchtturm-Wirkung 38-45%
Implementation Complexity 51-58%
Transaktionsvolumen Wöchentlich

Voraussetzungen

  • Case-Management-System mit Dokumentation und Fristenverwaltung
  • Arbeitsrechtliche Checklisten nach Falltyp
  • Definierte Eskalationsmatrix und Genehmigungsprozesse
  • Anbindung an Betriebsrats-Kommunikationskanal

Infrastruktur-Beitrag

Die Falldokumentations-Engine (chronologische, revisionssichere Dokumentation mit Fristüberwachung) wird in keinem anderen Agent wiederverwendet - sie ist spezifisch für arbeitsrechtliche Fälle. Aber die Fristenüberwachungs- und Eskalationslogik stammt aus den Q1-Agenten und zeigt hier ihren Wert in einem hochsensiblen Kontext. Baut Decision Logging und Audit Trail auf, die im Decision Layer für Nachvollziehbarkeit und Anfechtbarkeit jeder Entscheidung benötigt werden.

Was diese Erstbewertung enthält: 9 Slides für Ihr Führungsteam

Personalisiert mit Ihren Zahlen. Generiert in 2 Minuten direkt im Browser. Kein Upload, kein Login.

  1. 1

    Titelfolie - Prozessname, Entscheidungspunkte, Automatisierungspotenzial

  2. 2

    Executive Summary - FTE-Freisetzung, Kosten pro Vorgang vorher/nachher, Break-Even-Datum, Kosten des Wartens

  3. 3

    Ausgangslage - Transaktionsvolumen, Fehlerkosten, Wachstumsszenario mit FTE-Vergleich

  4. 4

    Lösungsarchitektur - Mensch - Regelwerk - KI-Agent mit konkreten Entscheidungspunkten

  5. 5

    Governance - EU AI Act, Betriebsrat (§87 BetrVG), Audit Trail - mit Ampelstatus

  6. 6

    Risikoanalyse - 5 Risiken mit Eintrittswahrscheinlichkeit, Auswirkung und Gegenmaßnahme

  7. 7

    Roadmap - 3-Phasen-Plan mit konkreten Kalenderdaten und Go/No-Go

  8. 8

    Business Case - 3-Szenarien-Vergleich (Nichtstun/Neueinstellung/Automatisierung) plus 3×3-Sensitivitätsmatrix

  9. 9

    Diskussionsvorschlag - Konkrete nächste Schritte mit Zeitplan und Verantwortlichkeiten

Enthält: 3-Szenarien-Vergleich

Nichtstun vs. Neueinstellung vs. Automatisierung - mit Ihrem Gehaltsniveau, Ihrer Fehlerquote und Ihrem Wachstumsplan. Die eine Slide, die Ihr CFO als erstes sehen will.

Berechnungsmethodik anzeigen

Stundensatz: Jahresgehalt (Ihre Eingabe) × 1,3 AG-Anteil ÷ 1.720 Jahresarbeitsstunden

Einsparung: Vorgänge × 12 × Automatisierungsrate × Minuten/Vorgang × Stundensatz × Economic Factor

Qualitäts-ROI: Fehlerreduktion × Vorgänge × 12 × EUR 260/Fehler (APQC Open Standards Benchmarking)

FTE: Eingesparte Stunden ÷ 1.720 Jahresarbeitsstunden

Break-Even: Benchmark-Investition ÷ monatliche Gesamteinsparung (Effizienz + Qualität)

Neueinstellung: Jahresgehalt × 1,3 + EUR 12.000 Recruiting pro FTE

Alle Daten bleiben in Ihrem Browser. Nichts wird an Server übertragen.

Employee-Relations-Case Agent

Erstbewertung für Ihr Führungsteam

In 2 Minuten eine fundierte Erstbewertung - mit Ihren Zahlen, Ihrem Risikoprofil und Branchenbenchmarks. Kein Anbieter-Logo, kein Vendor-Pitch.

30K120K
1%15%

Alle Daten bleiben in Ihrem Browser. Nichts wird übertragen.

Häufige Fragen

Trifft der Agent arbeitsrechtliche Entscheidungen?

Nein. Alle arbeitsrechtlichen Entscheidungen (Abmahnung, Kündigung, Vergleich) liegen beim Menschen. Der Agent dokumentiert, überwacht Fristen und stellt sicher, dass keine verfahrensrechtlichen Schritte vergessen werden.

Wer hat Zugriff auf die Falldokumentation?

Der Zugriff ist streng auf die am Fall beteiligten Personen beschränkt: HR-Business-Partner, HR-Leitung, ggf. Rechtsabteilung. Der Betriebsrat erhält im Rahmen des Anhörungsverfahrens die vorgeschriebenen Informationen. Alle Zugriffe werden protokolliert.

Was passiert als Nächstes?

1

30 Minuten

Erstgespräch

Wir analysieren Ihren Prozess und identifizieren den optimalen Startpunkt.

2

1 Woche

Discover

Mapping Ihrer Entscheidungslogik. Regelwerke dokumentiert, Decision Layer designt.

3

3-4 Wochen

Build

Produktiver Agent in Ihrer Infrastruktur. Governance, Audit Trail, prüfungsfähig ab Tag 1.

4

12-18 Monate

Eigenständig

Voller Zugang zu Quellcode, Prompts und Regelversionen. Kein Vendor Lock-in.

Diesen Agent implementieren?

Wir bewerten Ihre Prozesslandschaft und zeigen, wie dieser Agent in Ihre Infrastruktur passt.